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2. November 2012 - Alle Jahre wieder... oder... wie gefährlich ist Schokolade für Hunde?

Alle Jahre wieder gibt es ab September in den Läden reichlich Lebkuchen, Dominosteine, Spekulatius und Co. zu kaufen.

Wir sind ganz tapfer daran vorbeigegangen - bis gestern! Da haben wir doch zugeschlagen und für das Seminar, das heute stattfand, eingekauft, u.a. Lebkuchenherzen.

Zuhause die Tüte geöffnet, einige Lebkuchenherzen genascht, den Rest zusammen mit einigen weiteren Leckereien in den Korb für das Seminar gepackt, dazu noch Wassernäpfe für die Hunde, Leckerchen für die Hunde (natürlich fest verschlossen in einer Tupperdose) und was man sonst noch so braucht für einen langen Seminartag.

Den Korb schön auf den Boden gestellt... und dann noch mal ins Büro!

1 Stunde später suche ich überall Quincey, war die denn nicht - wie Frida - auch mit oben im Büro? Anscheinend nicht. Wieder runter - und da kommt sie mir schon entgegen.... irgendwie guckt sie komisch. Noch habe ich keine Ahnung, aber dann finde ich das....

Dass Schokolade bzw. das im Kakao-Anteil enthaltene Theobromin für Hunde giftig ist, wusste ich, aber wieviel? Und wie äußert sich das? Und was muss man tun?

Fieberhaft haben wir dann gerechnet, ca. 200 g Lebkuchen waren noch drin, also hat sie lt. Packung bei einem Milchschokoladenanteil von 23 % plus etwas Bitterschokolade als Verzierung ca. 50 g Scholokade gefressen...puuh... das Internet bietet unterschiedlichste Aussagen zur verträglichen bzw. zur giftigen Menge.

Wir haben die Tierärztin gefragt und erfuhren, dass diese Menge NICHT gefährlich ist. Trotzdem hatte ich eine unruhige Nacht.

Ich möchte das als Anlass nehmen, auf diese Gefahr hinzuweisen und empfehle, im Zweifelsfalle doch eher den Tierarzt zu Rate zu ziehen.

In diesem Sinne allen KENAVO Lesern und Freunden eine gemütliche Adventszeit - und Schokolade nur für die 2-Beiner!

Infos gibt es zum Beispiel hier: vetpharm.uzh.ch