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22. August 2013 - Auch Dille muss viel lernen...

Hallo liebe KENAVO Freunde,

kennt Ihr noch das Tagebuch von meiner Mama Quincey?

Also, ich bin ja nicht ganz so gesprächig und laut, aber was zu sagen hab ich auch, deshalb erzähl ich euch heute mal, wie mein Tag so aussieht:

6:30 Leise in der Box kruschteln, gähnen, kurz mal Piep sagen, noch mal rumdrehen, noch 10 Minuten duseln. Frauchen steht dann schon auf und wenn sie aus dem Bad kommt, nimmt sie mich mit runter in den Garten. Sowieso bin ich in den ersten Monaten "Frauchens Schatten".

7:30 Frida, Quincey und Herrchen kommen auch runter. Dann geht eine Runde die Post ab - und Frauchen und Herrchen frühstücken.

8:00 Herrchen verlässt mit Frida und Quincey das Haus - und kurz darauf fahre ich mit Frauchen in den Wald... und jetzt geht's los. Ich muss soooo viel erleben und lernen - und dafür habe ich eine tolle Schleppleine bekommen. Sie ist aus Biothane, nur 9 mm breit und 5 m lang und sie ist sehr leicht und mit einem Mini-Karabiner an meinen schicken neuen Baby-Geschirr befestigt. Die ziehe ich hinter mir her und los geht's...

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Wir lassen die Leine schleppen und nehmen sie nur dann hoch, wenn es nötig ist, z. B. wenn Jogger oder Radfahrer kommen. Dann rufen wir Dille zunächst zu uns herhan, sie setzt sich, mit einem Leckerchen wird sie etwas abgelenkt - und der Jogger oder Radfahrer oder auch ein Hund ziehen unbehelligt an uns vorbei. Oft stelle ich nur zur Sicherheit den Fuß auf die Leine und gebe ihr das Gefühl, dass sie freiwillig bei mir bleibt und mich anschaut. Das klappt jetzt mit 13 Wochen schon ganz prima und es macht richtig Spaß mit so einer kleinen freudigen Hündin zu arbeiten.

Zum Heranrufen verwende ich eine Pfeife. Dazu locken wir die Maus nur - ohne Kommando - und sobald sie sich fröhlich im Welpengalopp mit fliegenden Ohren nähert, pfeife ich kurz und das Herankommen wird auch mit Fleischwurst belohnt... Lecker!


 

 

 

 

 

Auf den Runden, die wir mit Frida und Quincey gemeinsam gehen, läuft Quincey zur Zeit auch an der Schleppleine. Sie hat Nachholbedarf, was das Losstürmen und Stöbern angeht und soll Dille nichts Blödes vormachen ;-) So kann ich mich besser auf den Jungspund konzentrieren und Quincey und Frida machen ihr prima vor, wie schnell man auf den Rückpfiff angerannt kommt und wie flott man sich an den Wegesrand setzen kann, wenn Frauchen das einfordert.

 

Frida läuft wie immer frei... und genießt das Vorrecht der "reifen Prinzessin", die inzwischen auch mal bei einem Reh auf dem Weg gelassen stehenbleibt und Frauchen frag: "Soll ich oder soll ich nicht?"

 

 

 


 

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Aber wir üben nicht nur das Herankommen sondern machen auch Abschalttraining, in der Stadt an stark befahrenen Straßen, in der Fußgängerzone, vor der Schule oder so wie hier am Kinderspielplatz. Ich setze mich einfach gemütlich und Dille darf gucken, schnuppern, gucken, abschalten, entspannen - und da ja eigentlich gar nichts Spannendes oder Gefährliches passiert - schießlich ein bisschen dösen oder einschlafen. Wenn ihr dabei etwas sehr spanisch vorkommt, darf sie auch auf meinen Schoß klettern. Ich kommentiere das nicht, sondern lasse sie nur. Dabei ist ihr Radius auf Leinenlänge begrenzt. Auf den Schoß kommt sie immer seltener und immer schneller schaltet sie ab.
 

 

 
 
10 Uhr: Wenn ich zurück komme, sind Frida und Quincey schon da. Herrlich! Wir frühstücken dann zusammen und toben eine kleine Runde... und dann ist Kuscheln angesagt und es geht mit Frauchen und Herrchen ins Büro. Dort kann ich tiefenentspannt schlafen, alles Gelernte und Erlebte im Traum verarbeiten und mich ausruhen.... bis es mittags wieder losgeht ;-)
Bis bald wieder
Eure fröhliche Dille

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Mehr Bilder vom Dille-Training hier links!
 
 
Und der Nachmittag wird genauso spannend und entspannend für ein kleines Terriermädchen, wie der Vormittag...